Immer häufiger kommt es vor, dass vor allem Hunde durch Ursachen wie genetische Veranlagung, Fehl- oder Überbelastung, Wachstumsstörungen, Sport-, Spiel- oder Bissverletzungen, falsche Ernährung, Unfälle, an Arthrosen, Hüftgelenksdysplasie, Rückenproblemen, usw. erkranken.
Die Physiotherapie, zur Behandlung dieser Erkrankungen und deren Folgen, ist eine der ältesten natürlichen Heilmethoden der Welt.
Das Ziel der Physiotherapie ist der Erhalt oder das Wiedererlangen einer optimalen Funktion des Bewegungsapparates und die Schmerzlinderung.
Der Selbstheilungsprozess wird durch die Behandlung von Skelett, Gelenken, Muskeln, Nerven und Gewebe gefördert.
In Großbritannien, den USA und den Niederlanden wird die Physiotherapie auch in der Tiermedizin schon seit Jahren praktiziert.
Einsatzmöglichkeiten:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
(wie Wachstumserkrankungen, Arthrosen, Rheuma, HD),
- Rehabilitation nach Verletzungen, Unfällen, und Operationen, vorbereitend vor Operationen
- vorbeugend, damit Probleme gar nicht erst entstehen
- muskuläre Erkrankungen (wie Krämpfe, Verspannungen, Muskelabbau)
- neurologische Erkrankungen (wie Bandscheibenvorfall, Lähmungen, Nervenschmerzen)
- Narbenbehandlung, Behandlung von Schwellungen und Hämatomen (Blutergüssen)
- Steigerung des Wohlbefindens und Verbesserung der Lebensqualität von älteren Tieren
- nicht operative Behandlung (konservative Therapie)
In der modernen Tier-Physiotherapie werden neben den klassischen Therapieformen heute auch medizinische Geräte eingesetzt. So ergibt sich ein breites Spektrum von Behandlungsmöglichkeiten, in dem jede Erkrankung gezielt behandelt werden kann.
Therapieformen:
- Manuelle Therapie
- Klassische Massage
- Bewegungstherapie
- Elektro- und Ultraschalltherapie
- Lasertherapie
- Kälte- und Wärmetherapie
- Hydrotherapie
Natürlich können einige dieser Therapieformen auch bei Katzen und anderen Kleintieren eingesetzt werden.
Die physiotherapeutischen Maßnahmen werden von den meisten Tieren als angenehm empfunden oder gut toleriert.